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Brezelsalz - Speisesiedesalz - Hagelsalz o.Trennmitt 10 kg Grundpreis 1kg/2,00 €

19,63 €

(1 kg = 1,96 €)
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Beschreibung


Brezelsalz - Speisesiedesalz - Hagelsalz ohne Trennmittel

Grobkörniges Brezel- oder Hagelsalz kommt insbesondere in Bäckereien zur Anwendung. Ob Laugenstange, -brezel oder -brötchen und anderes Salzgebäck - wer kennt sie nicht, die herzhaften Backwaren für den Frühstückstisch und für zwischendurch? Das hochwertige Brezel- oder Hagelsalz verfeinert und trägt zum besonderen Aroma der leckeren Backwaren bei.


Menge: 10 Kg Sack ( Grundpreisverordnung 1 kg = 2,00 €)


Hochreines Siedesalz zur Veredelung von Laugengebäck. Aufgrund der gleichmäßigen Körnung von ca. 3 Millimeter wird es überwiegend zum Würzen von Brezeln und Laugengebäck verwendet. Brezelsalz ist ein kompaktiertes Siedesalz mit einem Natriumchloridgehalt von 99,8 %, dessen Form beim Backen erhalten bleibt. Das hier angebotene Produkt erfüllt die Anforderungen des Codex Alimentarius, ist frei von Allergenen und frei von gentechnisch modifizierten Organismen..



1 Rezept für Schwäbisches Laugengebäck


Rezept für 40St. Brezeln oder Laugenwecken:



Mehl Type 550 2,000 kg

Wasser (kalt) 1,000 kg

Malzmehl 0,040 kg

Hefe 0,080 kg

Salz 0,035 kg

Schmalz 0,050 kg

Margarine 0,025 kg



Die gesamten Zutaten (bis auf das Fett) werden in einer Knetmaschine intensiv 15 Minuten geknetet. Die Fettzugabe erfolgt im letzten Drittel der Knetzeit. Es entsteht ein fester Teig, den man 10 Minuten zugedeckt liegen lässt.

Jetzt werden Teigstücke von 70 Gramm Teiggewicht abgewogen. Die Stücke werden zu kleinen Kugeln geformt und wieder mit einer Plastikfolie / Leinentuch zugedeckt, um eine Hautbildung zu vermeiden. Die Teigkugeln werden langgerollt, mit einem dicken Bauch in der Mitte, um sie anschließend zu einer Brezel zu schlingen. Will man Laugenwecken (Brötchen), so setzt man die Teigkugel nur auf ein leicht bemehltes Tuch auf, ebenso die Brezeln.

Die Teiglinge wiederum zudecken und an einem warmen zugfreien Ort ( Backofen 50 ° C vorheizen und dann ausschalten, wenn die Teiglinge eingeschoben werden, Achtung nicht heißer) zur Gare stellen. Die Teiglinge auf das Doppelte aufgehen lassen, und danach an einen kalten Ort stellen und die Folie abnehmen (Kühlschrank, ins Freie, in die Kälte, oder aber kurz in den Gefrierschrank). Die Teigstücke solange kühl stellen, bis sie steif sind, jedoch nicht gefroren.

Natriumhydrooxid Lauge mit Wasser auf höchstens 4 % verdünnt. Beim Mischen und bei der Weiterverarbeitung ist höchste Vorsicht angebracht, da die Lauge stark ätzend wirkt. Vorschrift: Persönliche Schutzausrüstung tragen (geschlossene Korbschutzbrille, Schutzandschuhe EN 374, geschlossene Schutzkleidung weiterführende Sicherheitshinweise beachten). In diese Lauge, (ca. 200 ml fertiges Gemisch) werden die Teiglinge vorsichtig hineingetaucht und anschließend auf ein Blech mit Backpapier gesetzt. Die Teigstücke werden mit einem scharfen Messer eingeschnitten und mit grobem Salz bestreut. Man schiebt das Blech in einen vorgeheizten Ofen mit 240 °C (Elektroofen) und schaltet sofort auf 220 °C zurück. Die Backzeit liegt zwischen 12 und 15 Minuten auf der unteren Schiene.




Wer das Schweineschmalz in seinem Laugengebäck nicht möchte, kann auch die entsprechende Menge mit Margarine/Butter ersetzen. Das Malzmehl erhält man in einer Getreidemühle, Bäckerei, oder man nimmt Malz das es in Reformhäusern in Dosen gibt. Den typischen schwäbischen Laugengeschmack, erhält man jedoch nur, wenn die Rezeptur eingehalten wird. Die restliche Lauge kann für das nächste Backen wiederverwendet werden. (Lagerzeit der verdünnten Lauge 3 Wochen. Doch Vorsicht, die Lauge nie in der Nähe von Kindern abstellen, nicht in Getränkeflaschen oder ähnlichem umfüllen, um Verwechslungen auszuschließen. Am besten nur so viel Lauge anführen, wie für einen Backvorgang verwendet wird und die Lauge zum Schluss eventuell mit einem Pinsel auftragen! Vorsicht Verwechslungsgefahr für Kinder , stark ätzend nicht in die Augen gelangen lassen, nicht trinken, Lauge über WC entsorgen.



Abwandlungen:



Sie können auch statt Brezeln zu formen nur einfache Stangen rollen, (ca. 12 cm lang) und diese ebenso nach dem Ersteifen in Lauge tauchen, einschneiden und statt mit grobem Salz mit geriebenem Käse reichlich bestreuen.

Wer es noch deftiger mag, kann noch Speckwürfel aufstreuen.

Auch lassen sich aus dem Teig Baguettes rollen, (ca. 300 g schwer) und diese nach dem gleichen Prinzip mit Lauge verfeinern.

Im Steinbackofen können Sie Laugengebäcke nur backen, wenn Sie das Gebäck auf ein Backpapier legen, und es mitsamt dem Papier zum Backen in den Ofen geben. Es ist einige Erfahrung nötig um den richtigen Ablauf zu erzielen. Lieber erst kleinere Mengen herstellen.